Liebe Bürgerinnen und Bürger
des Landkreises Vechta,
liebe Besucher dieser Seite,
ich begrüße Sie herzlich auf meiner Homepage und lade Sie ein, sich auf diesen Seiten über mich und meine politischen Ziele zu informieren.
Seit nunmehr fast 15 Jahren trage ich als Bürgermeister meiner Heimatstadt Lohne und als Landrat unseres schönen Landkreises Vechta politische Verantwortung für unsere gemeinsame Heimat. Die Arbeit als „Hauptverwaltungsbeamter“ ist für mich nie nur Beruf gewesen, sondern immer auch Berufung und echte Herzensangelegenheit. Ich kenne „Land und Leute“, weiß um die aktuellen politischen Themen und bin in der Region sowie auf Landes- und Bundesebene sehr gut vernetzt. Gleichzeitig ist es mir ausgesprochen wichtig, nah bei den Menschen zu sein. Gerade in unruhigen Zeiten brauchen die Menschen Personen und Akteure, die sie kennen und denen sie vertrauen können.
Aus diesem Grunde bewerbe ich mich bei der kommenden Kommunalwahl am 13. September 2026 erneut um Ihr Vertrauen. Ich bin der Überzeugung, dass ich aufgrund meiner langjährigen Erfahrung und als Volljurist die fachliche Befähigung dazu habe, Ihnen - den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises - auch weiterhin als Landrat erfolgreich dienen zu können.
Vor uns liegen wichtige Herausforderungen, vor allem in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung, medizinische Versorgung, Sicherheit, Bildung, Landwirtschaft und Digitalisierung. Wir müssen nachhaltig wirtschaften und dürfen gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht verlieren. Es gilt Bürokratie abzubauen und das Oldenburger Münsterland als dynamische Region weiterzuentwickeln.
Tradition und Moderne sind keine Gegensätze, wir brauchen „KI und Kilmerstuten“!
Die allermeisten Menschen fühlen sich bei uns im Landkreis Vechta ausgesprochen wohl. Damit das auch für unsere Kinder und Enkelkinder so bleibt, brauchen wir Kreativität, Tatkraft und vor allem Mut.
Deshalb lade ich Sie ein, gemeinsam mit mir unsere Heimat zu gestalten und bitte Sie bei der Landratswahl am 13. September 2026 um Ihr Vertrauen!
Mit Leidenschaft für Euch!
Ihr

Tobias Gerdesmeyer
Tobias Gerdesmeyer
52 Jahre alt
geboren und aufgewachsen in Lohne, verheiratet mit Ehefrau Kerstin (Richterin am Amtsgericht Bersenbrück)
3 Kinder
Max, Mia, Paul
(18, 15 und 12 Jahre alt)
Volljurist
Studium der Rechtswissenschaften in Münster, Referendariat in Oldenburg und Osnabrück (beide Examen mit Prädikat)
2002 – 2007 Richter und Staatsanwalt
im Landgerichtsbezirk Oldenburg
2008-2011 Leitender Städtischer Direktor und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in Lohne
Vom 01.01.2012 – 31.10.2021 Bürgermeister der Stadt Lohne
(gewählt 2011 mit 68,71% und 2019 mit 89,15% der Stimmen)
Seit dem 01.11.2021 Landrat des Landkreises Vechta
(gewählt mit 92,14 % der Stimmen)
Funktionen/Ehrenämter
u.a. Präsident des Verbundes Oldenburger Münsterland, Vorsitzender des Kreismusikschule und des Zweckverbandes Dammer Berge, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen, Mitglied im Verwaltungsrat und im Kreditausschuss der LzO, Präsidiumsmitglied beim Niedersächsischen Landkreistag (NLT)
Schwerpunktthemen für die Zukunft
1. Wirtschaft und Arbeit
Unsere Wirtschaft steht aufgrund der unsicheren weltpolitischen Lage sowie hoher Energiekosten und überbordender Bürokratie vor großen Herausforderungen. Davon sind auch die starken mittelständischen Unternehmen im Landkreis Vechta betroffen. Gleichzeitig bringen unsere heimischen Betriebe mit ihren hoch qualifizierten Beschäftigten die besten Voraussetzungen dafür mit, den Wandel erfolgreich zu gestalten. Ich stehe für eine wirtschaftsfreundliche Politik, die unseren Betrieben Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und Investitionen ermöglicht. Dadurch schaffen wir attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum. Unsere Unternehmen brauchen Vertrauen und kein Misstrauen!
- Möglichst kurze (und digitale) Genehmigungsverfahren mit einheitlichem Ansprechpartner für die Betriebe
- Konsequentes Bekenntnis zur dualen Ausbildung durch gut ausgestattete Berufsschulen und enge Zusammenarbeit mit den Kammern
- Fachkräfte sichern und qualifizieren, Übergang Schule-Beruf verbessern
- Aktive Unterstützung unserer Betriebe bereits in der Gründungsphase (Start-ups), aber auch bei anstehenden Innovationen und Transformationsprozessen (KI, Digitalisierung etc.)
- Finanzielle Förderung der KMUs (der kleinen und mittleren Unternehmen) fortsetzen
- Ausweisung von neuen (auch interkommunalen) Gewerbegebieten ermöglichen
- Ausbau erneuerbarer Energien zur direkten Energieversorgung unserer Unternehmen
- Naturnahen Rad- und Wandertourismus ausbauen
2. Bildung und Familienfreundlichkeit
Die Menschen im Oldenburger Münsterland haben eine hohe Bindung zu ihrer Heimat und kehren oftmals nach Ausbildung oder Studium in ihre Heimat zurück. Ich möchte alles dafür tun, dass dies auch in Zukunft zu bleibt. Gerade unsere Familien brauchen unsere Unterstützung. Gleichzeitig ist die Vermittlung von Bildung der entscheidende Schlüssel für die Bewahrung unseres Wohlstandes. Nur mit klugen Ideen, Wissen und Kreativität werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten können. Als Träger der Förder- und Berufsschulen sowie der allgemeinbildenden Gymnasien kommt dem Landkreis Vechta hier eine besondere Verantwortung zu.
- Frühkindliche Bildung stärken durch verlässliche Betreuungsangebote und gezielte Sprachförderung
- Moderne und gut ausgestattete Schulen mit klaren Digitalisierungskonzepten
- Übergänge von Schule zum Beruf eng begleiten und Berufsorientierung stärken. Zahl der Schulabbrecher senken: Jeder junge Mensch hat eine Perspektive verdient!
- Stärkung der PHWT und der Universität Vechta
- Lebenslanges Lernen ermöglichen
- Freizeit-, Sport- und Vereinsangebote stärken
- Sichere und lebenswerte Orte für Kinder und Jugendliche schaffen
3. Gesundheitliche Versorgung
Eine wohnortnahe medizinische Versorgung ist für die Lebensqualität der Menschen - gerade im ländlichen Raum und bei einer älterwerdenden Gesellschaft - von zentraler Bedeutung. Wir müssen alles dafür tun, die gute stationäre Versorgung zu erhalten und neue Haus- und Fachärzte für unsere Region zu gewinnen. Durch Digitalisierung und Telemedizin wollen wir zudem neue Wege beschreiten.
- Wir unterstützen die Schwester-Euthymia-Stiftung (SES) als Krankenhausträgerin bei der Realisierung des gemeinsamen Krankenhauses Vechta-Lohne, dem Ausbau des Krankenhauses Damme sowie der Nachnutzung des Standortes in Lohne
- Durch die Gewährung von Stipendien und durch finanzielle Förderung bei der Neugründung und Übernahme von Praxen sorgen wir für die Niederlassung neuer Ärztinnen und Ärzte
- Fortführung und Stärkung der Hebammenzentrale
- Stärkung der Pflege durch bessere Vernetzung und neue Wohn- und Pflegeformen. Ziel muss es sein, Pflege menschlich, würdevoll und zugleich verlässlich zu organisieren
- Prävention und Gesundheitsförderung durch Angebote in Kindertagesstätten, Schulen und Betrieben stärken
- Telemedizin, digitale Anwendungen und neue Versorgungsmodelle („Gemeindenotfallsanitäter“) ausbauen
4. Moderne Infrastruktur und Wohnen
Wir sorgen im Landkreis Vechta für eine moderne und zukunftsorientierte Infrastruktur. Das betrifft den Glasfaserausbau und die Mobilfunkversorgung genauso wie den Straßen- und Radwegebau. Gleichzeitig stärken wir den Ausbau des ÖPNV und setzen uns für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums in allen 10 Städten und Gemeinden unseres Landkreises ein. Außerdem wollen wir dafür sorgen, dass unsere Dörfer nicht aussterben, sondern Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Bereich Wohnen, Handel Gastronomie und Dienstleistungen bestehen.
- Konsequenter Breitbandausbau „bis zum letzten Homeoffice“
- Verbesserung der Mobilfunk-/LTE-Versorgung
- Neubau von Pendlerradwegen und Ausbau/Sanierung bestehender Radwegeverbindungen
- Betrieb von zwei landesbedeutsamen Buslinien zwischen Diepholz, Vechta und Cloppenburg
- Optimierung der Moobil+-Verbindungen; Einsatz auch von Elektrobussen
- Wir fordern eine verlässlichere Nordwestbahnverbindung (RB58) zwischen Osnabrück und Bremen und eine Verdichtung der Taktfrequenz hin zu einem Halbstundentakt
- Fortsetzung der Neubauinitiative der GeWoBau zur Schaffung weiteren bezahlbaren Wohnraums
- Barrieren im öffentlichen Raum abbauen
- Wohnbau- und moderate gewerbliche Entwicklung auch in kleineren Ortschaften und Bauerschaften ermöglichen. Unsere Dörfer dürfen nicht aussterben!
5. Sicherheit und Katastrophenschutz
Sicherheit ist zentrale Voraussetzung für Lebensqualität, Gemeinschaft und das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit unseres Staates. Gerade im ländlichen Raum erwarten die Menschen zu Recht, dass sie sich jederzeit sicher fühlen können – ob zu Hause, beim Sport, auf dem Weg zu Arbeit oder bei Veranstaltungen. Dafür braucht es eine starke Präsenz und eine gute Zusammenarbeit der Polizei-, Einsatz- und Ordnungskräfte. Sicherheit entsteht durch kluge Prävention, klare Strukturen und vor allem durch die Wertschätzung derjenigen, die Tag für Tag für uns im Einsatz sind – im Haupt- und im Ehrenamt!
- Angemessene und wahrnehmbare Präsenz von Polizei und Ordnungsdiensten, enger Austausch zu sicherheitsrelevanten Themen (unsichere Räume, Drogenhandel, Videoüberwachung etc.)
- Präventionsarbeit ausbauen durch enge Einbindung von Polizei, Kommunen, Schulen, Jugendhilfe und weiteren Akteuren
- Katastrophenschutz und Krisenvorsorge durch klare Zuständigkeiten und gute Ausbildung stärken
- Klares Bekenntnis zur eigenen Einsatzleitstelle
- Hervorragende Ausstattung unserer Katastrophenschutzeinheiten und Feuerwehren sicherstellen, insbesondere hinsichtlich Fahrzeugen, modernen Geräten und IT-Systemen
- Schutz und Wertschätzung für unsere Einsatzkräfte! Wer für unsere Sicherheit sorgt, verdient Rückhalt. Null Toleranz gegenüber Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften. Die ehrenamtlichen Kräfte verdienen in besonderem Maße gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung.
6. Landwirtschaft und Nachhaltigkeit
Ich setze mich für Umwelt-, Klima- und Naturschutz und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Die Heimat liegt mir am Herzen. Mein Ziel ist aber ein Umweltschutz, der im Dialog mit den Menschen erfolgt und nicht als ideologisches Instrument für Systemkritik eingesetzt wird. Deshalb stehe ich nicht für pauschale Verbote, sondern für intelligente Anreize und Innovationen. Gleichzeitig bekenne ich mich ohne Wenn und Aber zur landwirtschaftlichen Urproduktion in unserem Landkreis. Wir stehen an der Seite unserer Landwirte!
- Klare gesetzliche Rahmenbedingungen v.a. im Bau- und Immissionsschutzrecht für unsere Landwirte (u.a. um ihnen mehr Tierwohl zu ermöglichen)
- Reduzierung der Berichts- und Kontrollpflichten für die Landwirtschaft
- Ausbau erneuerbarer Energien
- Nahwärmenetze zur Versorgung öffentlicher Liegenschaften nutzen
- Öffentliche Bauten nach hohem ökologischem Standard errichten
- Im Dialog mit den Flächeneigentümern intelligente Moorschutzkonzepte entwickeln-das neu erstellte Moorkataster bietet dafür eine gute Grundlage
- Im „Netzwerk Wasser“ (Modell-)Projekte zum Grundwasserschutz umsetzen (intelligente Drainagen, Wasserrückhaltung und -speicherung in der Fläche)
- Umsetzung des Klimaschutz- und des Klimafolgenanpassungskonzeptes
- Biotopverbünde aufwerten und stärken zur Erhöhung der Artenvielfalt und der Biodiversität
7. Ehrenamt und Vereine
Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament unseres Zusammenlebens-gerade im Oldenburger Münsterland. Wir unterstützen Vereine und Initiativen gezielt, damit sie ihre wertvolle Arbeit auch langfristig leisten können.
- Wir wollen die Vereine bei Antragstellungen von Bürokratie entlasten und ihnen durch einheitliche Ansprechpartner und durch unsere Freiwilligenagentur helfen
- Nachwuchsgewinnung durch gezielte Programme und Kooperationen mit Schulen aktiv fördern
- Konsequente Anerkennung und Wertschätzung für das Ehrenamt durch Ehrenamtskarte, Veranstaltungen und Ehrungen. Dadurch zeigen wir: Ehrenamtliches Engagement ist unbezahlbar!
Vertrauen verbindet.
Gerade in bewegten Zeiten braucht es Vertrauen.
Durch die Digitalisierung, KI und die Umbrüche in unserer Welt ist bei vielen Menschen ein Gefühl der Unsicherheit entstanden.
Ich möchte als Ihr Landrat meinen Teil dazu beitragen, für Orientierung zu sorgen und gemeinsam mit Ihnen die Weichen für die Zukunft zu stellen. So wie Sie mich kennen: Mit fachlicher Kompetenz, ehrlich und den Menschen zugewandt.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir im Landkreis Vechta eine kreative Ideenschmiede zur Gestaltung der Zukunft sind. Und dass es gleichzeitig für uns immer etwas ganz Besonderes bleibt, mit Freunden auf dem Schützenfest, dem Stoppelmarkt oder dem Dammer Karneval gemeinsam anstoßen zu können.
Dass wir trotz unserer Neugier auf die Zukunft nie unsere Wurzeln und unsere Südoldenburger Prägung vergessen.
Traditionsbewusst und bodenständig, gleichzeitig aber auch weltoffen und tolerant!
Eben: KI und Kilmerstuten!
im Garten der Gaststätte Fetisch-Jordan, Dinklage
Am 13. September 2026:
Tobias Gerdesmeyer wählen!
Dialog
Mir ist wichtig, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ansichten zu meinem Programm zu erfahren. Ich lade Sie daher herzlich ein, Kontakt zu mir aufzunehmen. Ob schriftlich oder telefonisch: Ich freue mich auf Ihre Ideen und Anregungen!